Am 13. August 1996, früh morgens, wurden die Einwohner durch einen Lautsprecherwagen der Polizei geweckt und aufgefordert die Wohnungen nicht zu verlassen.

Was war geschehen?

Am späten Abend des vorherigen Tages kam der Pensionierte Förster Medoch mit seiner Frau nach Hause und bemerkte verdächtige Geräusche im Obergeschoß des Hauses. Die Ehefrau verständigte die Polizei, die das Haus umstellte. In der Nacht kam es zum Schußwechsel, bei dem ein Einbrecher verletzt und festgenommen wurde. Nach 15 Stunden Belagerung wurde das Haus gestürmt. Es gefanden sich  aber, nicht wie vermutet, keine weiteren Personen mehr im Haus.

Für die Dorfbewohner war der Aufwand der dabei getrieben wurde unverständlich.

Bildung einer Einsatzleitstelle im Gemeindhaus, Straßensperre, Hubschrauber, gepanzerte Fahrzeuge, Sondereinsatzkomando (z. Teil Beamte aus anderen Bundesländer), an den Ortsausgängen waren Kontrollen, keiner konnte den Ort verlassen oder hinein fahren.

Kurzum reif für ein Fernsehkrimi, aber die beste Reklamme für die Anstehende 700- Jahrfeier.

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